Glücklich bei Suhrkamp.

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Welcher Büchermensch träumt nicht davon, einmal einen Verlag von innen zu sehen? Für fünfzehn Blogger wurde dieser Traum vergangenen Freitag wahr, denn Suhrkamp hatte uns zu sich eingeladen. Voller Begeisterung sind wir nicht nur durch viele Räume geschlendet, entlang an unzählig langen Bücherregalen. Wir haben ebenso Menschen kennengelernt, die mit großer Leidenschaft für ihre Arbeit geradezu Funken versprüht und uns alle mitgerissen haben. Die wenige Zeit erlaubt mir dieses Mal keinen ausführlichen Bericht, deshalb gibt’s eine kleine Linkliste von meinen Bloggerkollegen, die über das Ereignis berichtet haben. Es war ein wunderbarer Tag, der übrigens schon am Donnerstagabend mit einem Theaterbesuch im Deutschen Theater begann. Dort stand die Adaption von Joseph Bierbichlers Roman »Mittelreich« auf dem Spielplan. So, aber nun geht’s mitten hinein in den tradionsreichen Verlag.

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Loslassen befreit. Auch bei Büchern.

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Der Mensch braucht zum Leben drei Mahlzeiten am Tag und ein Bett zum Schlafen, sagt Janosch. Eins, zwei Bücher wären vielleicht auch ganz nett, füge ich hinzu. Und schaue auf meine luftigen Bücherregale. Ich habe es tatsächlich getan und drei prall gefüllte Regale ausgeräumt. Ausgelesene Bücher und Bücher, die ich seit Jahren schon horte, weil ich sie irgendwann lesen wollte. Bücher, die mich beglückt haben und Bücher, die ich nach wenigen Kapiteln zur Seite gelegt habe. Jetzt sind sie alle weg. Okay, fast alle – geblieben ist ein kleiner Rest. Was ist passiert? Wie kam es dazu, dass sich ein ausgewiesener Bücherwurm von so vielen Büchern getrennt hat? Davon berichte ich euch heute.

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Lieblingsleseorte – die Kein & Aber Lesestadtpläne sind da!

Es war bitterkalt, als ich mich Anfang des Jahres draußen auf meine Parkbank gesetzt habe. Doch ich habe nicht umsonst gezittert und mit dem klirrend kaltem Nordost-Wind gekämpft. Grund für die Aktion war ein tolles Projekt vom Kein & Aber Verlag. Der feine unabhängige Schweizer Verlag hatte auf seiner Fanpage alle Leser aufgerufen, Fotos von ihren Lieblingsleseorten einzureichen, um sie als Vorlage für diverse Lesestadtpläne zu nutzen. Für solch schöne Projekte bin ich ja gern zu haben. Daher begab ich mich mit meinem Fotografen und dem dicksten Schal nach draußen in den Köllnischen Park.

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Gewinnende Verlierer.

emrah_serbes_junge_verliererDas Wort Verlierer hat für mich eine neue Bedeutung bekommen. Zu verdanken habe ich dies dem binooki Verlag, der mich mit »junge verlierer« von Emrah Serbes im höchsten Maße beglückt hat. Durch binooki habe ich mit Alper Canigüz einen Autoren kennengelernt, der mich mit »Die Verwandlung des Hector Berlioz« begeistern konnte. Nun durfte ich die Bekanntschaft von Emrah Serbes machen, seines Zeichens einer der erfolgreichsten Schriftsteller der Türkei und wichtige Stimme der Gezi-Proteste. Dieser erstaunliche Erzählband stand 2014 auf der Hotlist, zählte zu den zehn besten Büchern aus unabhängigen Verlagen und hat bereits vor mir viele Leser für sich gewinnen können.

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Perfekt und unperfekt zugleich.

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Liebe und Freiheit – inwiefern passt beides zusammen? Johanna Adorán spürt dieser Frage in ihrem neuem Roman »Geteiltes Vergnügen« nach. Sie begibt sich dabei in das Metier der klassischen Liebesgeschichte. Aber so klassisch ist sie eigentlich gar nicht – und genau das macht das Buch zu etwas Besonderem.

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We talk Indie: Im Gespräch mit dem Albino Verlag

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In unserem Oster-Spezial haben wir Verlage vorgestellt, die bislang auf unserem Blog keine oder wenig Aufmerksamkeit bekommen haben. Einer dieser kleinen feinen Verlage ist der  Berliner Albino Verlag, den ich euch heute näher vorstellen möchte. Mit City Boy – Mein Leben in New York von Edmund White startete der Verlag 2015 sein Programm. Ein Titel, der meine Neugier aufs Buch sowie auf den Verlag geweckt hat. Das Buch öffne ich bald für euch, der Verlag hat heute seinen Auftritt. Ich habe dazu Ronny Matthes interviewt, der für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Weiterhin gehören zum Team der Programmleiter Alexander Hamann und der Volontär Matthias Höhne.

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 Foto: © Michael Taubenheim
Programmleiter Alexander Hamann (l.) mit Autor Edmund White (r.) in Berlin. 

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Sonne zwischen den Buchseiten.

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Sonne überall. Auf den kahlen Ästen, auf denen sich allmählich grüne Stellen bemerkbar machen. Auf den gefiederten Köpfen der singenden Vögel. Sonne auf glänzenden Autos und flitzenden Fahrrädern. Im Haar zwischen den Strähnen und blitzend auf der Haarspange. Sonne auf dem rollenden Koffer und der roten Handtasche. Sonne auf den Knöpfen der Jacke. Auf den Wänden, die ein Ort für kleine Flächen und Schattenspiele werden.

Und Sonne zwischen den Buchseiten. Jetzt noch in der Wohnung, aber gleich – in wenigen Minuten – bin ich draußen, setze mich auf eine auf eine Bank und lese. Eins der schönsten Dinge, die es gibt. Ja, nun ist er da – der Frühling und lässt uns alle aufatmen. Genießt ihn, liebe Bücherfreunde! In diesem Sinne, beglückendes Draußen-Lesen!

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Noch einmal ganz von vorn.

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»Ein Jahr auf dem Land« von Anna Quindlen ist wieder einmal ein hervorragendes Beispiel dafür, dass man sich nicht vom Cover und vom Titel leiten lassen sollte. So hätte ich das Buch wohl kaum in die Hand genommen, wäre da nicht die Empfehlung einer befreundeten Buchhändlerin gewesen. Ich habe nichts gegen Äpfel, esse sie sogar für mein Leben gern. Und das Landleben hat für mich eine besondere Faszination. Aber zu diesem Buch passt beides nicht wirklich. Warum? Nun das verrate ich euch jetzt.

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Indiebooks – eine kleine Liebeserklärung.

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Liebe Indiebooks,

wir kennen uns nun schon seit 2013. Damals hat mich Daniel Beskos vom mairisch Verlag bei seinem initiierten Indiebookday offiziell mit euch bekanntgemacht und seitdem ist es um mich geschehen. Wie es bei einer Liebe so ist, sollte man sie nicht als selbstverständlich hinnehmen. Daher bin ich unendlich dankbar, dass es euch gibt und möchte euch dies heute am vierten Indiebookday sagen. Aus falling in love wurde ein love forever. Und das von ganzem Herzen.

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Lesen. Immer und überall.

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Woran man einen Bücherwurm erkennt. Daran, dass er immer und überall liest. Bei Regen, Wind, Schnee und Sonne. Er kann vollkommen verstummen und den Lärm um sich ausblenden, ganz eintauchen in die raschelnden Seiten seines Buches. Eine Oase der Stille und gleichzeitig eine Reise ohne Koffer und Tasche. So stand ich heute am Berliner Hauptbahnhof, wartete auf meine Verabredungen und hatte plötzlich dieses Bild vor Augen. Eine lesende Klappentexterin. Welch‘ schöne Momentaufnahme! Buch in der Hand, die Sonne als lachende Zeugin. So sende ich euch einen lieben Gruß. An diejenigen, die diese Tage zur Leipziger Buchmesse eilen und an alle, die zu Hause bleiben. In jedem Fall ist eins sonnenklar: Die Bücherwelt ist eine ganz besondere, die immer wieder inspiriert, viele Menschen zusammenbringt und eine große Leuchtkraft hat.

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