Lucky Leserin.

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Es war einmal eine Leserin, die folgte mit ihren neugierigen Augen einem Erzähler und seiner Geschichte. Und fand darin großes Vergnügen. Von der ersten Seite an blieb sie gebannt bei ihm, als säßen beide an einem Lagerfeuer. Das Holz knackte, aus den Tiefen der Nacht flog der Ruf einer Eule hinüber. Dieses Bild gefällt der Leserin, die immer noch höchst beglückt auf »Lucky Newman« von Carl Nixon zurückblickt und mit ihren eigenen Worten nochmals in die gut riechenden Seiten dieses haptisch wundervollen Buches eintaucht.

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Klappentexterin im Gespräch mit SchöneSeiten.

Bildschirmfoto 2015-04-28 um 20.21.53Caterina präsentiert auf ihrem Blog SchöneSeiten regelmäßig die Reihe »SeitenBlicke«. Hierbei unterhält sie sich mit Literaturschaffenden aller Art – Autoren, Verlegern, Buchhändlern, Veranstaltern, Bloggern und anderen enthusiastischen Büchermenschen. Dieses Mal bin ich zu Gast und verrate, welche Bücher mich mein Leben lang begleiten, was ich an der Indiebook-Szene so schätze und noch vieles mehr. Vielen lieben Dank für das schöne Gespräch! Das komplette Interview könnt ihr hier nachlesen.

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Der tiefe Frieden aus den Worten von Banana Yoshimoto.

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Wieder hat mich Banana Yoshimoto auf bezaubernde Weise aus der Unrast des Alltags gezogen und mit ihrem Roman »Moshi Moshi« ganz besondere Momente des Innehaltens geschenkt. Die Zeit verwandelte sich vom Hochgeschwindigkeitszug in eine gemütliche Schnecke und ich fühlte mich, als würde ein kugelrunder Buddha leibhaftig neben mir sitzen. Eine Welle des Glücks durchströmt mich selbst jetzt noch – einige Stunden nach dem Ende der Lektüre.

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Zauberhafte Göre.

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Nun gibt es meinen Blog schon fünf Jahre – und es gibt immer noch große Aha-Erlebnisse für mich. So hat mich Monika Held mit ihrem zweiten Roman »Trümmergöre« daran erinnert, warum ich über Literatur schreibe: Weil ich Bücher wie dieses einfach unter lautem Jubel in die Welt tragen muss. So möchte ich alle Literatur-Interessierten inspirieren, an Büchern wie »Trümmergöre« nicht einfach vorbeizugehen, sondern sie in die Hand zu nehmen und einen Blick hineinzuwagen. Weil sie die Literaturwelt sehr bereichern und viel zu schade sind, nicht gelesen zu werden.

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Israel. Und seine Menschen.

amos_oz_judasSich auflösen und eins werden mit den Seiten eines Buches. In einem anderen Leben, das sich trotz aller Fremde vertraut anfühlt, als wäre es der eigene Atem. Das überdies geheimnisvoll leuchtet und gleichzeitig im Kopf viele Fenster öffnet. So hänge ich mit meinen Sinnen weiterhin in Jerusalem bei Schmuel Asch, Gerschom Wald und Atalja Abrabanel. Ich mag mich nicht aus »Judas« von Amos Oz lösen, möchte diese besondere Aura, die das Buch wie eine Wolke umgibt, nicht hinter mir lassen. Muss ich auch nicht. Dafür habe ich meinen Blog. So lächle ich und wandere zurück in die ausgelesenen Seiten.

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Ein Buch, stark wie ein Löwe.

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»Der Löwensucher« von Kenneth Bonert ist ein Geschenk des Bücherhimmels. So fühlte es sich für mich an, denn ich begann das Buch exakt zum letzten Weihnachtsfest. Gerade noch saß ich ein wenig ermattet auf dem Sofa und fragte mich, ob ich des Lesens müde bin. Zerstreut griff ich zu dem weißen Wälzer, der mit anderen Neuheiten neben mir lag und öffnete ihn neugierig wie eine Katze, die ein Spielzeug gefunden hat. Schon in der nächsten Minute blinzelte mich ein Weihnachtsstern an, und ich dachte wieder einmal an die kosmischen Kräfte des Bücherhimmels.

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Acht Stunden reinstes Vergnügen – die Leipziger Buchmesse 2015

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Da liegt sie nun vor mir – meine Karte der Leipziger Buchmesse 2015 – und lächelt mich glücklich an. Ich grinse zurück. Uns verbinden acht wundervolle Stunden, die wir gemeinsam verbracht haben. Acht Stunden, in dem ich die Karte an einem Band durch die Hallen getragen und unvergessliche Momente erlebt habe. Acht Stunden, die reich gefüllt waren mit schönen Zufallsbegegnungen, mit geplanten Treffen, freudigen Wiedersehenstänzen, interessanten Gesprächen und wundervollen Bildern.

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Finsteres Nigeria, von der Literatur hell erleuchtet.

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Nigeria ist finster und strahlend zugleich. Natürlich bewegen mich die furchtbaren Nachrichten über die Gewalt der Terrorsekte Boko Haram. Mit großer Sorge denke ich an die vielen unschuldigen Toten, die zahlreichen Opfer der Gräueltaten und an die zweihundert entführten Schulmädchen, von denen bis heute jede Spur fehlt. Zudem bin ich fassungslos über die Armut in dem afrikanischen Land, das aufgrund seiner reichlichen Ölvorkommen gar nicht arm sein müsste. Ein Widerspruch, der sich leider oft in Afrika findet. Das Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich fördert die Korruption und bietet gleichzeitig einen Nährboden für Menschen, die von Gier und Macht angetrieben werden. Im Gegensatz dazu leuchten die Stimmen der nigerianischen Gegenwartsliteratur wie eine Hoffnungskerze. Viele Bücher aus diesem zerrissenen Land begeistern mich auf ihre Weise. Und ich weiß am Ende nicht, ob ich weinen oder lachen soll über diesen Zwiespalt, den ich mit Nigeria verbinde.

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Wundersame Heilung – die Geschichten von Molly Antopol.

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Heute darf ich endlich ein Geheimnis lüften, und ich bin aufgeregt und glücklich zugleich. Denn seit vergangenem Oktober bin ich im absoluten Molly Antopol-Fieber. Seinerzeit habe ich die ersten Erzählungen aus »Die Unamerikanischen« von Molly Antopol gelesen und sprühte mit meinen Augen Funken in die dunkle Nacht. Vielen befreundeten Buchhändlern und BloggerInnen habe ich bereits von diesem großartigen Buch vorgeschwärmt. Und jetzt darf ich es in die ganze Welt hinausrufen!

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Eintauchen in „Untertauchen“.

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Wer mich kennt weiß, dass ich die Bücher aus dem Dörlemann Verlag ganz besonders schätze. Immer wieder veröffentlicht der unabhängige Verlag aus der Schweiz wundervolle Bücher, nach deren Lektüre ich die Welt aus großer Dankbarkeit dafür umarmen möchte, dass es solche schönen Publikationen gibt. Der Verlag ist für mich auch aufgrund der liebevollen und hochwertigen Ausstattung seiner Ausgaben ein Garant für Qualität. Weiterlesen

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