Iunona Guruli über Georgien.

Foto: © Dani Tabukashvili

Zum Abschluss meines Georgien-Spezials begrüße ich heute die Übersetzerin und Schriftstellerin Iunona Guruli. Sie hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren neun Bücher vom Georgischen ins Deutsche übersetzt. Darunter war auch ihr eigenes Werk: Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird ist in diesem Jahr beim btb Verlag erschienen. Das Debüt wurde in Georgien mit dem renommierten Saba-Literaturpreis ausgezeichnet und hat hierzulande ebenfalls etliche LeserInnen beeindruckt, wie meine geschätzte Buchhändlerkollegin Maria, die das Buch jüngst empfohlen hat. Mich konnte es ebenso begeistern. Ich wollte mehr über das Buch erfahren und natürlich über ihr Heimatland Georgien. Zudem habe ich die Autorin bei der diesjährigen #spreepartie von Kirchner Kommunikation kennengelernt. In dem georgischen Lokal Madloba verriet Iunona Guruli uns Bloggern nicht nur die Feinheiten der georgischen Küche, obendrein wusste sie spannende Details über ihre Muttersprache zu berichten. Diese interessanten Hintergründe wollte ich nicht für mich behalten und habe Iunona Guruli interviewt. Weiterlesen

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Zsuzsa Bánk über Freundschaft.

© Gaby Gerster

Zsuzsa Bánk hat mir mit ihren Büchern »Die hellen Tage«, »Der Schwimmer« und aktuell mit »Schlafen werden wir später« stets unvergesslich schöne Lesemomente geschenkt. So freue ich mich ganz besonders, dass ich die Autorin nun bei mir zu Gast habe. Zsuzsa Bánk wurde 1965 geboren und arbeitete als Buchhändlerin. Sie studierte Publizistik, Literatur und Politikwissenschaft. Die vielfach ausgezeichnete Autorin lebt heute mit ihrem Mann und zwei Kindern in Frankfurt am Main. Weiterlesen

Benedict Wells über Einsamkeit.

BenedictWells_c_Bogenberger_autorenfotos© Bogenberger / autorenfotos

Ich freue mich heute über einen besonderen Gast, den ich bereits auf meinem Blog in einem Interview über Klassiker sowie mit einem Beitrag über Junge Literatur zu Besuch hatte. Also Vorhang auf für Benedict Wells! Jüngst ist sein neuer Roman »Vom Ende der Einsamkeit« beim Diogenes Verlag erschienen. Dieses erstaunliche und mitreißende Buch feiert kommenden Mittwoch, 2.03., seine Buchpremiere in der Backfabrik in Berlin. Die Klappentexterin verlost dazu zwei Freikarten. Was ihr dafür tun müsst, um bei der Verlosung teilzunehmen, erfahrt ihr am Ende des Interviews. Nun möchte ich den 1984 geborenen Autor zu Wort kommen lassen.

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Mirna Funk über Identität.

Mirna_Final_Vest2_2120 Kopie_small© Bella Lieberberg

Mirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren, studierte Philosophie und Geschichte. Sie arbeitet als freie Jounalistin und Autorin, u.a. für »Der Freitag«, und »Zeit Magazin«. Sie schreibt über Kultur, Lifestyle und Kunst. 2014 berichtete sie für das Magazin »Interview« aus Israel. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv. Für ihr Debüt »Winternähe«, das diese Tage beim S. Fischer Verlag erschienen ist, erhält sie den Uwe-Johnson-Förderpreis. Weiterlesen

Kirsten Fuchs über den Wald.

IMG_4027-1© Paul Bokowski

Kirsten Fuchs wurde 1977 in Karl-Marx-Stadt geboren. Sie ist eine der wichtigsten Stimmen in der Berliner Lesebühnenszene. 2003 gewann sie den Open Mike. Seitdem hat sie einen festen Platz in der jüngeren deutschen Literatur. 2005 erschien ihr vielgelobtes Debüt »Die Titanic und Herr Berg«, 2008 folgte der Roman »Heile, heile«. Weiterhin erschien »Nicht der Süden«, »Eine Frau spürt sowas nicht«, »Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig« und aktuell »Mädchenmeute«.

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Vanessa F. Fogel über Kaffee und die Kunst des Schreibens.

0100f 6Vanessa F. Fogel wurde 1981 in Frankfurt am Main geboren, wuchs in Israel auf und hat in New York Komparatistik studiert. Die Autorin war Chefredakteurin  des Graphis-Magazins und ist im Kunstbereich tätig. Ihr viel beachtetes Debüt Sag es mir wurde 2011 veröffentlicht. Jetzt ist ihr zweiter Roman Hertzmann’s Coffee bei Weissbooks erschienen.
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Clemens J. Setz über Haruki Murakami.

Haruki Murakami war wieder in Berlin. Und dieses Mal wusste ich davon. Ich habe ihn zwar wieder nicht leibhaftig zu Gesicht bekommen (wie schon vor Jahren nicht), dafür aber eine andere Verbindung zum Meister herstellen können. Denn der japanische Autor hat am vergangenen Freitag den mit 10.000 € dotierten „WELT“-Literaturpreis 2014 in Berlin entgegengenommen. 400 geladene Gäste waren live dabei, und die Klappentexterin konnte immerhin das Gefühl genießen, dass Murakami-san ganz in der Nähe weilte. Und die Verbindung? Nun, der Autor Clemens J. Setz hat die Laudatio auf den berühmten Preisträger gehalten. Und er war so freundlich, mir ein paar Fragen zu beantworten.

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Petra Hartlieb übers Bücherverkaufen.

petra_hartlieb© www.sebastianreich.com

Petra Hartlieb wurde 1967 in München geboren und ist in Oberösterreich aufgewachsen. Sie studierte in Wien Psychologie und Geschichte und arbeitete danach als Pressereferentin und Literaturkritikerin in Wien und Hamburg. Seit 2004 betreibt sie mit ihrem Mann die Buchhandlung Hartliebs Bücher in Wien, worüber sie jetzt ein Buch geschrieben hat. In Meine wundervolle Buchhandlung erzählt sie ihre Erfolgsgeschichte. Gemeinsam mit Claus-Ulrich Bielefeld ist sie das Autorenduo einer Krimireihe, die beim Diogenes Verlag erscheint.

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Sebastian Lörscher über Indien.

Portrait_Büchergilde© Edition Büchergilde

Sebastian Lörscher wurde 1985 in Paris geboren. Er lebt und arbeitet als Autor und Zeichner in Berlin und München. Seine Arbeiten umfassen illustrierte Bücher, Comics
und gezeichnete Reportagen
. Sebastian Lörscher arbeitet für Firmenkunden in den Bereichen Illustration, Graphic Recording und Eventzeichnen. In „Making Friends in Bangalore“ hat Sebastian Lörscher seine Erlebnisse in Indien festgehalten. Das Buch wurde im Wettbewerb „Die 25 schönsten deutschen Bücher 2014“ von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet. Auf seiner Homepage findet ihr weitere Informationen über den Autor und Illustrator sowie Auszüge aus seinen Arbeiten.

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