Wie ein Lieblingsroman an meine Wand kam.

Manche Dinge gibt es, die gibt es gar nicht, so scheint es, weil sie unglaublich und unbeschreiblich schön sind. Von so einem Glück möchte ich euch berichten. Seit einigen Tagen hängt einer meiner liebsten Romane vom geschätzten Haruki Murakami an der Wand. Das ist wirklich großartig und tatsächlich wahr!

Nein, ich habe nicht jede einzelne Seite herausgerissen und mich als Tapezierkünstlerin erwiesen. Der Dumont Buchverlag war’s, er hat gezaubert, indem er „Gefährliche Geliebte“ als Wandroman gedruckt hat. In klitzekleiner Schrift ist dort der gesamte Roman auf einem Poster mit den Maßen 100 x 70 cm abgebildet und mit einem entzückendem Bildmotiv verziert. So befindet sich jetzt neben meinem Bücherregal ein sehr eleganter, zauberhafter und literarischer Wandschmuck. Auf diesem Wege danke ich dem Verlag für diese grandiose Idee und Martina für das besondere Geschenk!

Der Dumont Buchverlag hat übrigens nicht nur an alle Murakami-Fans gedacht. Es gibt auch weitere Wandromane, u.a. „Alice im Wunderland“, „Faust“, „Romeo und Julia“ und „Moby Dick“. Schaut einfach mal hier, da werdet ihr fündig.

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24 Gedanken zu “Wie ein Lieblingsroman an meine Wand kam.

  1. Wie ich sehe, bin ich nicht die Einzige, die von diesem besonderen Wandschmuck begeistert ist. Das freut mich sehr!
    „Das Parfum“ gibt es nicht. Folge einfach dem Link, der dich zur Verlagsseite führt, dort findest du die verfügbaren Wandromane.

    Viele Grüße
    Klappentexterin

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      1. Es ist mir praktisch unmöglich, mich auf einige Lieblingsbücher zu beschränken, aber ich würde „Lichtjahre“ von James Salter nennen, „Zeiten des Aufruhrs“ von Richard Yates und „Garp und wie er die Welt sah“ von John Irving. Diese Auswahl könnte in ein paar Tagen, Wochen oder Monaten aber schon wieder anders aussehen, es fällt mir einfach sehr schwer, mich zu beschränken …

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      2. Wie schön, hab lieben Dank!
        Ja, ich weiß, was du meinst und doch gibt es einige Bücher, die immer in meinem Herzen sitzen bleiben werden, egal, ob mich neue Werke aktuell begeistern. Viele Grüße, Klappentexterin.

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  2. Oh, welch wunderbare Idee. Wenn ich. Icht grundsätzlich skeptisch gegenüber jeder Wanddekoration wäre, wäre das ja vollends geeignet. Liebe Mara, auch ich wäre gespannt, welche Bücher du als deine Lieblingsbucher benennen würdest, wenngleich ich selbst nicht in der Lage wäre sie zu benennen; das betrifft allerdings auch die meisten anderen Lebensbereiche…

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    1. Na, das nenne ich ein bibliophiles Erfolgserlebnis! 😉 Dass du für diesen Wandschmuck deine Skepsis über Bord wirfst, erfreut mich unwahrscheinlich. Hättest du auch einen persönlichen Wandroman, den du dir über die angebotenen hinaus wünschen würdest? LG, Klappentexterin.

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    1. Liebe Maren, welchen Roman würdest du dir denn wünschen? Du bist übrigens nicht die erste, die das erwähnt und da ich von Natur aus sehr neugierig bin, würde ich das zu gerne wissen.
      „Gefährliche Geliebte“ oder „Naokos Lächeln“ wären die idealen Murakami-Einstiegsbücher, finde ich. Andere mögen da vielleicht anderer Meinung sein. Kleiner Tipp von mir: Du könntest „Naokos Lächeln“ lesen und dir danach den Film ansehen, den ich dir sehr ans Herz legen möchte. Die Meinungen zum Film gehen auseinander, ich fand ihn aber sehr schön, traurig-schön mit wundervollen Bildern.

      Mit besten murakamischen Grüßen,
      Klappentexterin

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      1. Ich würde mir einen wünschen, der nicht zu lang ist, dh erstmal nicht zu viel Durchhaltevermögen erfordert und der inhaltlich nicht zu komplex ist.
        Ich schaue mir die beiden mal an, und Literaturverfilmungen hab ich eh sehr gerne. Danke für den Tipp!

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  3. Wahnsinnig tolle Idee. Das Papierbuch mal völlig anders. Sehr witzig. Sehr ästhetisch. Vor allem neben deinem hungrigen Bücherregal. Auch eine nette Schlafzimmerdeko, wenn man unter Schlaflosigkeit leidet. Nur die Bibel würde ich persönlich mir jetzt nicht unbedingt übers Bett hängen… Herzliche Grüße, Mila

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  4. Liebe Klappentexterin

    Schön, dass du den passenden Wandroman aufhängen konntest. Von der Idee habe ich bereits gehört, aber für mich wäre jetzt auch nicht das passende Buch dabei. Wie die Bibel allerdings auf einer Seite Platz haben soll, das frage ich mich wirklich.

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    1. Ja, ich freue mich immer noch und jeden Tag, wenn ich an meinem Wandroman vorbeilaufe. Manchmal bleibe ich stehen, lese ein paar Zeilen und bin froh, dass ich nicht weitsichtig bin, denn da hätte ich Probleme mit der kleinen Zwergenschrift. Ja, die Sache mit der Bibel ist mir auch ein Rätsel, ein göttliches. 😉 Lieben Gruß, Klappentexterin.

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  5. Das ist ja grandios gut – wieso muss ich erst auf deinen Blog stoßen und dann auf Murakami, um auf diese zauberhafte Idee aufmerksam zu werden? Danke dafür!

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