Talking about Georgien mit Frank Menden.

Heute gibt´s weitere Georgien-Tipps von einem belesenen Literaturkenner: Frank Menden. Der geschätzte Buchhändlerkollege arbeitet bei stories! Die Buchhandlung in Hamburg. Frank betreibt keinen eigenen Blog, sondern ist wie Maria-Christina Piwowarski sehr aktiv auf Instagram. Beide inspirieren mich immer wieder aufs Neue mit Ihren Literaturtipps. Als ich sah, dass Frank einige georgische Titel gelesen hatte, wollte ich mehr von ihm wissen. So verrät er mir im Interview, welche Erfahrungen er beim Lesen georgischer Literatur gesammelt hat, und welche Bücher er aus dem diesjährigen Gastland der Buchmesse ganz besonders empfiehlt. Weiterlesen

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Talking about »Und es schmilzt« von Lize Spit.

Treffen sich drei Buchhändlerinnen und sprechen über… – Bücher, natürlich! So habe ich mich mit Maria-Christina Piwowarski aus dem ocelot und Jacqueline Masuck vom Kulturkaufhaus Dussmann, auch im Netz als masuko13 bekannt, getroffen. Bei Aperol Spritz sprachen wir über »Und es schmilzt« von Lize Spit. Nach dem Lesen möchte man mit dem Buch eines auf keinen Fall: Allein sein. Weiterlesen

Talking about Maeve Brennan mit Hans-Christian Oeser.

Foto: privat

Ich erinnere mich zu gern an die erste Erzählung, die ich in dem Band »New York, New York« von Maeve Brennan gelesen habe. Es war geradezu eine Offenbarung. Und ich ganz im Glück, je mehr ich von der Schriftstellerin las. So zählt Maeve Brennan mittlerweile zum engen Kreis meiner Lieblingsautorinnen. In diesem Jahr wäre sie 100. Jahre alt geworden. Zu diesem besonderen Anlass hat der Übersetzer ihrer Werke, Hans-Christian Oeser, eine Gesamtausgabe im Steidl Verlag herausgegeben. Groß ist meine Freude, dass die wunderbare Sammlung nun am Freitag, 16. Juni, im Literarischen Quartett vorgestellt wird. Dann dürfte sie aus dem Kreis der hierzulande unbekannten Autorinnen strahlend hervortreten. Für euch öffne ich den feinen Schuber in den nächsten Tagen. Vorher kommt der Übersetzer in einem Interview zu Wort und nimmt euch mit in die literarische Welt Maeve Brennans. Weiterlesen

Talking about Connie Palmen mit masuko13.

connie_palmen_du_sagst_esTed Hughes lebt, und wie! Nach 35 Jahren hat er den Mantel des Schweigens abgestreift, und allein die Zauberkraft der Literatur hat dies ermöglicht. Für einige Tage schreite ich an Ted Hughes’ Seite und lausche seiner Lebens- und Liebesgeschichte. Ich erfahre, was es bedeutet, Schriftsteller zu sein und eine Liebe zu erleben, die betört und gleichermaßen schmerzt. Connie Palmen hat dem Autor und Ehemann von Sylvia Plath in ihrem Roman »Du sagst es« eine Stimme gegeben. Aber das Buch ist viel mehr als nur eine Stimme, es gräbt sich bis in die hintersten Kammern deines Herzens. So bin ich nach der Lektüre erschüttert, traurig, fasziniert und beeindruckt zugleich. Am Ende durchfährt mich eine wohlige Melancholie, und ich versuche, sie in Worte zu fassen. Ich weiß gar nicht, wohin mit all meinen Gedanken und hab schnell gespürt, dass ich nicht allein für mich eine Rezension schreiben kann. Dafür ist die Geschichte des berühmten Schriftstellerpaars zu bewegend, und das Schicksal von Ted Hughes wiegt zu schwer. Eine Schwester im Geiste muss her! Und so unterhalte ich mich mit masuko13 über das Buch und die Autorin.

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Talking about Niederlande & Flandern mit Jörg Sundermeier.

autorenfoto_jo%cc%88rg_sundermeier_copyright_nane_diehl_klFoto: © Nane Diehl

Heute begrüße ich Jörg Sundermeier,  Verleger des Verbrecher Verlags und Vorstandsmitglied der Kurt-Wolff-Stiftung. Bevor wir ins Gespräch einsteigen, möchte ich dem Berliner zum K.-H. Zillmer-Verlegerpreis gratulieren, den er vergangene Woche entgegengenommen hat. Chapeau, Chapeau! Der Mitinitiator der 2009 gegründeten »Hotlist« hat sich Zeit für meine Neugier genommen. So wollte ich mehr über den in den Niederlanden sehr erfolgreichen Romanzyklus »Das Büro« von J.J. Voskuils erfahren.

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Talking about Niederlande & Flandern mit Daniel Beskos.

mairisch_in_utrechtZum Auftakt meines Buchmesse-Spezials begrüße ich den mairisch Verleger Daniel Beskos. Der unabhängige Hamburger Verlag hat im Februar seinen Verlagssitz für vier Wochen nach Amsterdam verlegt. Auf ihrem Verlagsblog haben uns die mairischler an dem Projekt mit spannenden und sehr lesenswerten Beiträgen aus der Literaturszene unserer europäischen Nachbarn teilhaben lassen. Wer die Texte noch nicht gelesen hat, dem empfehle ich sie sehr. Ihr könnt sie jederzeit hier einsehen. Aber ich wollte natürlich mehr über die Aktion erfahren und habe nachgefragt.

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