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Lesen heißt leben: Der Welttag des Buches.

© Torsten Woywod

Die gute Nachricht lautet: Das Buch lebt! Die weniger gute: Es lesen immer weniger. In den letzten Jahren gingen dem Buchhandel Millionen von Bücherkäufern verloren. Da kommt der Welttag des Buches gerade richtig. Und ein Plädoyer von der Klappentexterin und Herrn Klappentexter, das Lesen doch bitte nie, nie, nie einzustellen.

Passend zum Anlass empfehlen wir daher heute drei Bücher, in denen es um zwei der schönsten Dinge des Lebens geht: das Lesen und die Buchhandlungen. Die Bücher von Torsten Woywod und Martha Schoknecht bespricht die Klappentexterin, Herr Klappentexter hat sich mit Alberto Manguel beschäftigt. Weiterlesen

Ein Fest für Bücher.

IMG_6421Heute ist der Welttag des Buches. Mittlerweile gibt es ja für alles Mögliche Welttage. So wurde im Januar tatsächlich der Jogginghose gedacht. Aber bleiben wir beim Buch. Bücher sind wichtig. Besonders, wenn sie uns etwas zu sagen haben. Wenn uns die Lektüre eines Buches bereichert, berührt und bestenfalls neue Türen öffnet, durch die unser Geist gehen kann. Erfrischt, gefordert und staunend. Nie sollte ein Buch uns langweilen. Das ist eine Todsünde. Unterhaltung ist selbstverständlich erlaubt, das Niveau bestimmt der Leser selbst. Niemand zwingt uns, schlechte Bücher zu lesen. Oder böse Bücher, die mit der Feder der Agitation, des Hasses oder des Zynismus geschrieben sind. Das sind Bücher, die hässlich machen. Ansonsten macht Lesen tatsächlich schön. Von innen, der Rest ist bekanntlich Hülle.

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Lesen. Immer und überall.

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Woran man einen Bücherwurm erkennt. Daran, dass er immer und überall liest. Bei Regen, Wind, Schnee und Sonne. Er kann vollkommen verstummen und den Lärm um sich ausblenden, ganz eintauchen in die raschelnden Seiten seines Buches. Eine Oase der Stille und gleichzeitig eine Reise ohne Koffer und Tasche. So stand ich heute am Berliner Hauptbahnhof, wartete auf meine Verabredungen und hatte plötzlich dieses Bild vor Augen. Eine lesende Klappentexterin. Welch‘ schöne Momentaufnahme! Buch in der Hand, die Sonne als lachende Zeugin. So sende ich euch einen lieben Gruß. An diejenigen, die diese Tage zur Leipziger Buchmesse eilen und an alle, die zu Hause bleiben. In jedem Fall ist eins sonnenklar: Die Bücherwelt ist eine ganz besondere, die immer wieder inspiriert, viele Menschen zusammenbringt und eine große Leuchtkraft hat.

La dolce vita!

bologna_cafe_gangIn den vergangenen beiden Wochen war es um die Klappentexterin ein bisschen ruhiger. Nein, ich habe nicht gestreikt, sondern mich einfach in die Arme des Müßiggangs fallen lassen. In meiner Lese-Auszeit konnte ich allerhand feine Sachen und wunderbare Glücksmomente erleben, die ich ungern ganz allein für mich behalten möchte.

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Jana ♥ ihren Lesebaum.

Ich habe hier bereits über einen meiner ♥-Leseorte berichtet. Heute verrät uns Jana, wo sie sich am liebsten zurückzieht, um in einem Buch zu lesen.

1. Wo ist dein liebster ♥-Leseort?
Unter meinem Baum, direkt hinterm Haus.

2. Warum ausgerechnet dort?
Dies ist mein Lesebaum, an den ich mich anlehnen und wo ich ein schönes Buch genießen kann. Der Blick in die Natur und auf mein Zuhause macht mich ruhig und zufrieden.

Habt ihr auch ♥–Leseorte? Unter meiner Email-Adresse: klappentexterin@hotmail.de nehme ich eure Antworten zu den beiden Fragen und ein Foto gern entgegen.

♥lichen Dank!

We ♥ books.

Bücher sind zum Lesen da. Klar. Sie sind aber auch da, um uns glücklich zu machen und andere. Deshalb gibt es ab sofort die Rubrik
Ein Buch – drei Fragen.
Schließlich soll man sich nicht allein freuen, sondern viele mitteilhaben lassen. Ihr seid alle eingeladen, mitzumachen unter dem Motto: We ♥ books!
Wie das geht?
Das Einzige, was ihr zu tun braucht, ist mir nur drei Fragen (die seht ihr hier unten im Anhang) zum Buch zu beantworten. Bitte sagt mir auch, wieviel ihr von euch Preis geben wollt (Name|Alter|Beruf). Gern auch anonym. Daten zum Buch: Titel, Autor, Verlag, Erscheinungsjahr. Schreibt so wie ihr mögt. Es kann ein Satz sein oder fünf. Sollten es nun aber 1000 Sätze werden, halte ich mir vor, euren Text zu kürzen. Eure Beiträge nehme ich unter der Emailadresse: klappentexterin@hotmail.de entgegen.

Mein ♥ Stück heute ist:

Kirsten Miller: Kiki Strike. Bvt Verlag, 2008, 400 Seiten.

1. Welcher war der beste Satz? Oder: Welche Stelle hat dir am besten gefallen?
„Wenn du nicht gerade auf den Kopf gefallen bist, kannst du die Dummheit der Leute zu deinem Vorteil nutzen.”

2. Um was geht es in dem Buch?

Ananka Fishbein entdeckt eines Morgens wenige Meter vor ihrem Haus entfernt ein tiefes Loch. Neugierig macht sie sich auf Entdeckungstour, bleibt aber nicht allein. Kiki Strike – die Anführerin mit den weißen Haaren und den eisblauen Augen – sucht sich fünf Mädchen aus, darunter auch Ananka, die alle verschiedenste nutzvolle Talente besitzen, um dieses unterirdische Reich zu entdecken. Die Mädchen stoßen auf die geheimnisvolle Schattenstadt unter den Straßen von New York.

3. Warum sollte man das Buch unbedingt lesen?
Das Buch ist von vorn bis hinten stark, einfach köstlich! Neben der Detektivgeschichte ist es zusätzlich eine Lektüre für starke Mädchen. Es enthält u.a. Tipps, wie man beispielsweise ausnutzen kann, dass man ein Mädchen ist. Die Sprache ist herrlich erfrischend, witzig und mutig, dass man sich einfach nur stark fühlt, dabei die ganze Zeit frech grinst und sich auch so eine Schattenstadt vor der eigenen Tür wünscht.