Die Mädchen, die Freiheit und das Grauen.

emma_cline_the_girlsEs ist still vor meinen Fenstern, wie in der nächtlichen Wüste. Ferienzeit, die meisten Familien sind verreist, und ihre Abwesenheit überzieht die Straße mit einem Teppich aus Schweigen. In mir hingegen brummt es gewaltig. Stellt euch ein Sommergewitter vor, das plötzlich seine Wolkenschleusen öffnet. Emotionen und Gedanken stoßen hin und her. Und alles nur, weil ich ein Buch gelesen habe. Ich lächle, denn ich bin endlich, wieder dort, wo ich mich am wohlsten fühle: Im Reich der Worte. Emma Cline hat mich mit ihrem erstaunlichen Debüt »The Girls« aus dem Sommer-Dornröschenschlaf geweckt. So flitzen meine Finger über die Tastatur des Rechners und übertönen den Lärm in meinem Kopf, während ich zurück ins Buch laufe.

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