Schlagwort-Archive: Irmgard Keun

Eine Weile still sein.

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Der Toten zu gedenken, heißt auch stets, sich der eigenen Vergänglichkeit bewusst zu werden. Es ist bekannt, dass morgen alles vorbei sein kann. Eine Unachtsamkeit, eine üble Laune des Schicksals, schon haben wir die Grenze von einem Reich zum anderen überschritten.
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Schenkt Liebe, schenkt Bücher.

Vor zweitausend Jahren haben böse Kapitalisten ein rauschhaftes Jahresendzeitfest erfunden, eine verrückte Zeit des Konsums. Glücklicherweise kamen in den letzten Jahren besinnliche, spirituell angehauchte Menschen auf die Idee, dass es doch eigentlich ein Fest der Liebe sein soll. Der Liebe zu anderen Menschen und der Freude, sie zu diesem Anlass reichlich zu beschenken. Zum Beispiel mit Büchern und der Lust auf unglaubliche, phantasievolle und berührende Geschichten. Als Buchhändlerin kann ich das nur vorbehaltlos unterstützen.

Und so möchte auch Familie Klappentexterin die Gunst der Stunde nutzen, um euch in unserem Weihnachtsspezial ganz besondere Bücher zu empfehlen. Bücher, die selten auf dem Bestsellertisch liegen und doch Aufmerksamkeit verdient haben. Ich beginne heute, Herr Klappentexter folgt mir am Montagabend. Weiterlesen

Mädchen ohne Heimat.

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Manche Autoren sind wie Lieblingsspeisen, von denen man nie genug bekommen kann. So war ich kolossal begeistert, als mich eine Neuauflage von Irmgard Keuns Roman »Kind aller Länder« anstrahlte. Ich spüre eine innige Verbundenheit mit der Autorin – ihre Sprache, der ganze Sound und der Zauber ihrer Geschichten begeistern mich immer wieder. Da wollte ich natürlich sofort in das erstmalig 1938 erschienene Werk eintauchen.

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