Iunona Guruli über Georgien.

Foto: © Dani Tabukashvili

Zum Abschluss meines Georgien-Spezials begrüße ich heute die Übersetzerin und Schriftstellerin Iunona Guruli. Sie hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren neun Bücher vom Georgischen ins Deutsche übersetzt. Darunter war auch ihr eigenes Werk: Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird ist in diesem Jahr beim btb Verlag erschienen. Das Debüt wurde in Georgien mit dem renommierten Saba-Literaturpreis ausgezeichnet und hat hierzulande ebenfalls etliche LeserInnen beeindruckt, wie meine geschätzte Buchhändlerkollegin Maria, die das Buch jüngst empfohlen hat. Mich konnte es ebenso begeistern. Ich wollte mehr über das Buch erfahren und natürlich über ihr Heimatland Georgien. Zudem habe ich die Autorin bei der diesjährigen #spreepartie von Kirchner Kommunikation kennengelernt. In dem georgischen Lokal Madloba verriet Iunona Guruli uns Bloggern nicht nur die Feinheiten der georgischen Küche, obendrein wusste sie spannende Details über ihre Muttersprache zu berichten. Diese interessanten Hintergründe wollte ich nicht für mich behalten und habe Iunona Guruli interviewt. Weiterlesen

Advertisements

Talking about Georgien mit Maria-Christina Piwowarski.

Wer meinen Beitrag Eine Reise durch Georgien. In Literatur gelesen hat, weiß es ja schon: Über 160 Übersetzungen aus dem Georgischen ins Deutsche gibt es aus dem diesjährigen Gastland der Frankfurter Buchmesse. Wer soll die alle lesen? Wie gut, wenn man da auf geschätzte KollegInnen zurückgreifen kann, die Titel gelesen haben, die man selbst nicht geschafft hat. Heute präsentiere ich euch im ersten Teil Maria-Christina Piwowarski vom großartigen ocelot-not just another bookstore in Berlin. Weiterlesen

Dorothy Parker: Lauter Liebeserklärungen.

Seit einigen Wochen trudeln die neuen Bücher der Herbstsaison im Hause der Klappentexterin ein. Herr Klappentexter schlägt die Hände über den Kopf zusammen und fragt: Wohin nur mit all den Büchern? Und ich? Freue mich wahnsinnig, schaue sie jedoch nur kurz an und stelle sie dann seufzend ins Regal. Zugegeben, die Neugier ist groß und es fällt mir nicht leicht, sie erst einmal zu ignorieren. Doch die Neugier auf eine bestimmte Autorin ist mindestens genauso groß: Dorothy Parker. Am 7. Juni jährt sich ihr Todestag zum 50. Mal. Bis vor wenigen Wochen hatte ich noch gar nichts von der New Yorker Autorin gelesen. Was eigentlich gar nicht sein konnte. Nun schreibt hier ein frisch gebackener Fan dieser wunderbaren Autorin, die nie, nie in Vergessenheit geraten darf. Weiterlesen

Neue Lieblinge im Taschenformat!

img_5379Als ich kürzlich im Laden Taschenbücher auspackte und auf die Tische verräumte, fielen mir auf einmal eine Handvoll Lieblinge in die Hände, die vom Hardcover ins Taschenbuch gewechselt haben. Das Wiedersehen war beglückend, ja, ein wahres Freudenfest. Und da kam mir in den Sinn, dass ich meine Rubrik Lieblinge im Taschenformat in letzter Zeit sehr vernachlässigt habe. So freue ich mich ganz besonders, euch sechs druckfrische Taschenbücher zu zeigen. Weiterlesen

Talking about Karl Ove Knausgård und Tomas Espedal.

kt_mcp_smileKarl Ove Knausgård ist ja derzeit in aller Munde, denn soeben ist sein neuestes Buch »Träumen« erschienen. Es ist der fünfte Teil seines autobiographischen Romanprojekts, sechs sollen es insgesamt werden. Obendrein erhält der Autor am 6. Oktober den »WELT«-Literaturpreis. Während alle Knausgård-Fans nun in einer Art Fieberrausch sein ersehntes opulentes Werk lesen, schaue ich staunend zu. Ich muss gestehen, dass ich bislang noch gar nichts von dem Norweger gelesen habe. Dafür konnte mich Tomas Espedal kürzlich mit seinem Buch »Wider die Kunst« vollends begeistern. Den norwegischen Autor habe ich nicht von allein entdeckt. Empfohlen wurde er mir seinerzeit von meiner geschätzten Buchhändler-Kollegin Maria-Christina Piwowarski von ocelot, not just another bookstore. Sie ist überdies noch ein großer Knausgård-Fan. Welch wunderbarer Zufall! So wurde ich von meiner Neugier gepackt und habe die »ocelotin« zu beiden Autoren interviewt.

Weiterlesen