Schlagwort-Archive: Benedict Wells

„Weil das Leben auch an Grenzen geht.“ Benedict Wells im Gespräch.

Foto: © Roger Eberhard

Benedict Wells st heute Gast auf unserem Blog. Gerade ist sein fünfter Roman beim Diogenes Verlag erschienen: »Hard Land« hat auch mich begeistert, wie ihr ja bereits gelesen habt. Ich freue mich sehr, dass ich ihm zu seinem neuen Werk und ein paar anderen Dingen Fragen stellen durfte. Coronabedingt leider nur per Mail.

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Alles geht vorbei.

Der Frühling ist herrlich verregnet! So ungefähr klingt die Euphancholie. Was bitte? Benedict Wells beschriebt mit dieser neuen Wortschöpfung ein Gefühl, irgendwo zwischen Euphorie und Melancholie. In seinem neuen Roman »Hard Land« empfindet eine der Protagonistinnen das folgendermaßen: »Einerseits zerreißt’s dich vor Glück, gleichzeitig bist du schwermütig, weil du weißt, dass du was verlierst oder dieser Augenblick mal vorbei sein wird.« Kurz gesagt: Euphancholie. Melancholie bedeutet für mich in diesem Frühjahr, dass die Pandemie immer noch nicht überwunden ist, dass wir weiter durchhalten müssen, dass es einfach zermürbend ist. Auf der anderen Seite haben wir die Bücher, die uns wieder einmal ihre Rettungsringe zuwerfen.

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Im Schatten großer Ereignisse.

Oft werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus. Bei uns sind es Bücher und ihre Autoren, oder besser gesagt: bestimmte Bücher und Autoren, die wir besonders lieben und die in diesem Jahr mit ihren neuen Werken oder auch einem Jubiläum sehr große Schatten vorauswerfen. 2021 werden wir uns auf unserem Blog auf wenige Bücher und Autoren konzentrieren. Für all die feinen Sachen zwischendurch gibt es ja noch andere Kanäle, auf denen wir außergewöhnliche Werke präsentieren. Und wer sind nun die mit den großen Schatten?

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Bittersüßer Bloggeburtstag.

Bild von Golda Falk auf Pixabay

Als ich heute nach dem Frühstück mein WordPress-Account geöffnet habe, erwartete mich eine faustdicke Überraschung: WordPress höchstpersönlich gratulierte mir. Happy Anniversary with WordPress!  Exakt am heutigen Tag wird die Klappentexterin zehn Jahre alt. Das hatte ich im Sog der beklemmenden Ereignisse rund um das Corona-Virus schlichtweg vergessen. Weiterlesen

Bücher zur Zeit! Das Geschenke-Spezial, Teil 2.

Weihnachtszeit ist Bücherzeit. Zum Glück, einerseits. Andererseits sind das für mich als Buchhändlerin aufreibende Zeiten. Am Abend sind nicht nur die Füße müde, die Zunge hat einen Knoten und der Kopf ist leer gepustet, als wäre dort ein Hurrikan durchgefegt. Wesentlich entspannter sind die ruhigen Nachmittage an freien Tagen zu Hause und dabei über Lieblinge zu schreiben. So schließe ich heute an Herrn Klappentexter an, der vergangene Woche unser Geschenke-Spezial einläutete. Schenkt also Bücher! Weiterlesen

Talking about Carson McCullers mit Benedict Wells.

Als mich vor einiger Zeit das Diogenes Plakat mit Carson McCullers anlächelte und ich darin ein schönes Zitat über die Autorin von Benedict Wells fand, hatte ich eine Idee: Warum nicht beide auf meinen Blog zusammenbringen? Gesagt, getan. So freue ich mich heute, dass sich Benedict Wells Zeit nahm, um meine Fragen über Carson McCullers zu beantworten.

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Benedict Wells über Einsamkeit.

BenedictWells_c_Bogenberger_autorenfotos© Bogenberger / autorenfotos

Ich freue mich heute über einen besonderen Gast, den ich bereits auf meinem Blog in einem Interview über Klassiker sowie mit einem Beitrag über Junge Literatur zu Besuch hatte. Also Vorhang auf für Benedict Wells! Jüngst ist sein neuer Roman »Vom Ende der Einsamkeit« beim Diogenes Verlag erschienen. Dieses erstaunliche und mitreißende Buch feiert kommenden Mittwoch, 2.03., seine Buchpremiere in der Backfabrik in Berlin. Die Klappentexterin verlost dazu zwei Freikarten. Was ihr dafür tun müsst, um bei der Verlosung teilzunehmen, erfahrt ihr am Ende des Interviews. Nun möchte ich den 1984 geborenen Autor zu Wort kommen lassen.

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Weise Worte über die Einsamkeit. Und noch viel mehr.

Benedict_Wells_Vom_Ende_der_Einsamkeit

Ich habe lange gewartet. Die Zeit dehnte sich endlos wie ein Kaugummi. Tage, Monate, Jahre. Verwelkte Blätter fielen von den Bäumen, raschelten unter den Füßen. Bald tanzten Schneeflocken durch die Luft und teilten sich den Platz mit meinen Atemwölkchen. Einige Monate später kamen Vögel aus dem Süden zurück, setzten sich zwitschernd auf unsere Bäume, die erst noch kahl waren, und bald schon in voller Blüte standen. Ein sich immer wiederholender Kreislauf. Das Buch ließ auf sich warten, aber dann war er endlich da: Der Moment, als ich Benedict Wells Roman in den Händen hielt. Der Titel »Vom Ende der Einsamkeit«, die ersten Sätze… – schon spürte ich die besondere Magie, die uns nur die Literatur schenken kann.

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Becks zweiter Sommer.

benedict_wells_becks_letzter_sommer

Eigentlich wollte ich ins Kino gehen und mir die Verfilmung von Benedict Wells Debüt »Becks letzter Sommer« anschauen. Aber wie das so ist im Sommer – oft hat man einfach was Anderes vor. Allerdings hab ich die Verfilmung zum Anlass genommen, das Buch noch einmal zu lesen. Und sofort war es wieder um mich geschehen. Ein Glanz legte sich auf meine Augen und ich genoss die Freude des erneuten Lesens. Becks zweiter Sommer sozusagen.

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