Wie viele Wörter braucht man für Sehnsüchte?

In Gedenken an einen großen Poeten und Sänger. Hier noch einmal eine frühe Rezension der Klappentexterin.

Klappentexterin und Herr Klappentexter

Wenig, wenn ich mir Leonard Cohens „Buch der Sehnsüchte“ genau betrachte. Der Sänger schreibt in einer eigenen poetischen Sprache über Liebe, Träume, Sehnsüchte, aber auch über Wut und Schmerz. Über allem weht ein feiner fernöstlicher Hauch, wohl auch deshalb, weil die Arbeiten größtenteils während eines Aufenthalts in einem zen-buddhistischen Kloster entstanden sind. Die Gedichte haben eine moderne Form und erzählen sensibel kleine Geschichten aus dem Leben eines Mannes, der einiges erlebt hat und trotzdem nicht satt ist. Ältere Männer haben ebenfalls einiges zu verdauen. Das sagt mir der Sänger mit seinem Werk. Er schreibt über Frauen, nach deren Nähe er sich sehnt, über eigene Kollisionen, die er reflektiert oder über Träume, denen er nachhängt.

Manche Gedichte sind zart wie junge Blütenblätter, andere fühlen sich hart an und wieder andere treiben die Schamesröte ins Gesicht, weil sie so offen sind. Hier und da tauchen längere Stücke auf, kleine Fragmente, die keine…

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Veröffentlicht in Allgemein

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