Niemals ohne.

Nein, es geht wirklich nicht! Einfach da zu stehen und kein Buch in der Hand zu halten. Nein, nein! Ich kann das nicht, das Haus ohne ein Buch zu verlassen, selbst auf dem Weg in den Supermarkt. Es könnte doch immer Momente des Wartens geben und wenn ich dann kein geliebtes Buch dabei hätte, das wäre zu schade. Und ohne ein Buch in der Tasche fühle ich mich irgendwie nackt. Das könnt ihr doch bestimmt verstehen. Der Paparazzo hat mich auf frischer Tat ertappt und hatte seinen Spaß dabei. Auch ich grinse immer noch über diesen Schnappschuss und konnte diese Aufnahme nicht für mich behalten.

33 Gedanken zu „Niemals ohne.

  1. jo

    vollstes verständnis!
    (ich hatte heute auf dem nachhauseweg überraschend sage und schreibe zehn, ja ZEHN, begleiter in buchform. und jetzt liegen meine adoptivlinge hier und suchen ein plätzchen…)

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    1. Klappentexterin Autor

      Oh jo, wie das? War der Bücherweihnachtsmann bei dir oder lagen die plötzlich aus dem Nichts in deiner Tasche? Das ist ja so was von entzückend! Ich hoffe, deine Adoptivlinge finden einen guten Platz (bestimmt, ganz bestimmt!). Welche waren es denn?

      Neugierige und erfreute Grüße,
      Klappentexterin

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      1. jo

        die alten lese-exemplare aus dem lager müssen platz für neue machen, so kam das… und weil ich auf gar keinen fall verantworten kann, dass die schätze heimatlos bleiben, naja.
        die tigerfrau von téa obreht ist dabei, und der letzte david mitchell. ‚die schönsten dinge‘ von toni jordan, ‚1913‘ von florian illies,…
        zu weihnachten wünsch ich mir daher nur eines: zeit. (:

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      2. Klappentexterin Autor

        Stimmt, die neuen Lexe sind ja schon wieder im Anmarsch. „Die Tigerfrau“ fand ich fantastisch. „Die schönsten Dinge“ hat Mariki vom Bücherwurmloch gelobt, es hat sie fröhlich gestimmt und scheint die richtige Lektüre gegen den tristen November zu sein. Was ich sagen will, du hast wirklich feine Bücher gerettet. : ) Dann drücke ich die Zeit-Daumen, dass du sie auch bald lesen kannst. LG, Klappentexterin

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    1. Klappentexterin Autor

      Genau, liebe Melissa. Nur weiß ich das nicht immer sofort und nehme sie einfach mit. Irgendwann merke ich aber, dass etwas nicht stimmt, das Buch und die Umgebung passen nicht zusammen, wie der richtige Schuh zum falschen Fuß. Es gibt eben diese Bücher und diese Bücher. LG, Klappentexterin

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  2. ninespo

    Uha, das kenne ich. Egal wie voll die Tasche, egal wie lange der Tag. Es gibt kein Buch, das zu dick oder zu groß ist, um noch in die Tasche zu passen. Sicher verstaut in Tüte und Buchtasche findet es seinen Platz. Dann muss ich eben was anderes aus der Tasche schmeißen. Prioritäten setzen!!! 😉
    Liebe Grüße =)

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  3. buzzaldrinsblog

    Hach, mir geht es ähnlich. Egal wie kurz die Zeit auch sein mag, ein Buch muss ich immer dabei haben. An Arbeitstagen packe ich mir manchmal schon mehrere in den Rucksack, auch wenn es unrealistisch ist, sie alle lesen zu wollen, macht es mir dennoch Freude sie mitzunehmen.

    Ein schöner Schnappschuss 🙂

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  4. Ruthie

    Das finde ich auch: Ein wunderschöner Schnappschuss! Und ein bisschen muss ich lachen über die verrückten Bücherwürmer hier 😉 Ich lese auch täglich, fahre aber viel mit dem Auto, und überm Fahren lesen geht halt doch nicht. Aber ich habe natürlich ein Buch im Auto! Im Supermarkt hingegen hab ich noch nicht gelesen. Wäre ’ne Idee 😉

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    1. Klappentexterin Autor

      Ja, liebe Ruthie, das muss ich auch. Wie schön das ist, lauter liebenswerte verrückte Bücherwürmer. Hörst du beim Autofahren eigentlich keine Hörbücher? Oder ist das eher nichts für dich? Wenn du an der Schlange im Supermarkt liest, wirst du sehen, wie blitzschnell es dann plötzlich vorangeht. ; )

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  5. Jarg

    Ohne Buch kann ich auch grundsätzlich nicht aus dem Haus (gern auch zwei) – und Platz dafür muss in meiner Tasche unbedingt sein, sonst fliegen andere Dinge raus. Sollte ich es doch mal vergessen, sieht man mich meistens hektisch auf dem Treppenabsatz umdrehen … Die Vorstellung, nur mit dem Auto zur Arbeit fahren zu können und auf meinen hohen Buchdurchsatz in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Bahnsteigen, an Bushaltestellen verzichten zu müssen, wäre mir deshalb auch ein Graus.

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      1. Jarg

        Liene Klappentexterin,
        es geht bestimmt vielen Büchermensche. Wenn man sich umschaut, kann man sie sehen: sie kommen auf dem Bahnsteig an, schauen auf die Uhr und nutzen die vier Minuten bis zur Einfahrt des Zuges für ein paar Sätze im Buch. Sie sitzen in der U-Bahn – und springen plötzlich kurz vor dem „Zurückbleiben bitte“ hektisch mit dem Finger zwischen den Seiten auf, weil sie sich festgelesen haben und aus Versehen eine Station zu weit fuhren! Usf. 🙂
        Beste Wünsche für das Wochenende sendet
        Jarg

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      2. Klappentexterin Autor

        Oh ja, es gibt viele davon, täglich sehe ich sie und lächle jedes Mal. Besonders schön ist es, wenn eine Leserin oder ein Leser ein bekanntes Buch in den Händen hält. Dann muss ich oft dem Impuls widerstehen, etwas zu sagen. Manchmal mache ich es aber einfach. Die Sache mit dem Übersehen der Station kenne ich. Hach, schön!

        Ich wünsche dir auch ein schönes und lesefreudiges Wochenende,
        Klappentexterin.

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  6. lesesilly

    Ich habe schon seit langer Zeit ein kleines Büchlein von Alice Munro in meiner Handtasche, in dem ich immer mal wieder lese. Es wurde schon mit Wasser getränkt und mit Brotkrümeln gefüttert, sieht also nicht mehr sehr schön aus. Aber ich liebe es und muss es immer dabei haben, fast schon wie eine Art Talisman.

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    1. Klappentexterin Autor

      Ein kleines Büchlein von Alice Munro? Hui, das macht mich glücklich und natürlich neugierig, liebe lesesilly. Welches ist es denn? Mir gefällt deine Geschichte unwahrscheinlich und wärmt mein Herz. Alice Munro als Talisman – das ist ganz großartig für mich, zählt doch die Autorin mit zu meinen liebsten Autorinnen.

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  7. buechermaniac

    Ohne Buch geht gar nicht und wenn das Buch nicht in die Tasche passt, wird die Tasche gewechselt, dass das Buch seinen Platz findet. Im Supermarkt habe ich auch noch nie gelesen, das wäre mir dann doch zu umständlich. Aber auf dem Bahnsteig und auch sonst überall nehme ich mein Begleiter zur Hand, wenn ich nicht zu sehr vom Drumherum abgelenkt werde. Du stehst aber nicht mitten auf einem Fahrweg und hältst inne, weil du dich nicht losreissen kannst von der Lektüre? 😉

    Herzlich buechermaniac

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    1. Klappentexterin Autor

      Es ist zu schön zu lesen, liebe buechermaniac, dass auch du den Büchern Vorrang gibst und nicht den Taschen. ; ) Nein, ich stehe nicht auf einem Fahrweg, sondern auf dem Fußweg und begutachte ein Buch, das ich mir vor dem Herbstspaziergang schnell in die Tasche gesteckt habe. Eigentlich warte ich, weil der Liebste noch schnell ein tolles Motiv an der Hauswand entdeckt hat und das fotografieren will. Na, wenn das mal nicht eine Fotofalle war. ; ) Herzlichst, Klappentexterin.

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  8. juneautumn

    Auch mir geht es so, ich fühle mich nackt, wenn meine Tasche zu leicht ist, was bedeutet, dass kein Buch darin ist. Und einfach dumm rumzustehen und auf den Bus zu warten… nee, das geht nicht. Das Foto hätte also auch von mir sein können 🙂

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  9. laura

    Hach wie schön, ganz viele Menschen, denen es geht wie mir 😉 Wie oft bin ich schon, ähnlich wie Jarg, im Hausflur umgedreht und bin nochmal schnell das vergessene Buch holen gegangen! Denn ohne fühle ich mich nicht komplett. Wenn ich in der Stadt Menschen wie dich hier auf dem Foto sehe, die stehend oder sogar beim Laufen nicht das Buch aus der Hand legen können, muss ich immer lächeln. Aber ein bißchen verrückt ist es schon 😉

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    1. Klappentexterin Autor

      Liebe laura, wie wahr! Vor allem in der heutigen Zeit ist das noch mal doppelt schön, eine Zeit, in der sie alle auf ihren Handys tippen. Da finde ich so lesende Büchermenschen besonders schön und herzerwärmend.

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  10. Bücherphilosophin

    Ich hielt es lange ähnlich wie Du und las immer und überall. Nun hat der Mp3 Player das Buch abgelöst und verkürzt mir die Wartezeiten unterwegs. Denn für eine oder zwei Seiten komme ich leider nicht in den Stoff rein und nehme mir da lieber etwas Zeit. In den Tagen vor meinem Kindle war das aktuelle Buch jedoch immer mit dabei, auch wenn ich es selten hervor geholt habe.

    Mir fällt gerade ein, was auch toll ist für unterwegs und zwischendurch – Kurzgeschichten. Für Leser wie mich, die so schnell nicht mehr in den Roman hinein finden 😉

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    1. Klappentexterin Autor

      Mit dem Hörbuch klappt es bei mir nicht immer, liebe Bücherphilosophin. Da muss ich einmal von etwas abgelenkt werden, schon habe ich den Anschluss verpasst. Beim Lesen ist das anders. Da blicke ich auf und kehre später an die Stelle zurück. Wie anders fühlt sich das jetzt eigentlich an, ein elektronisches Gerät statt ein Buch in der Hand zu halten? Das stimmt, Kurzgeschichten sind das beste Lesefutter für unterwegs. Hast du für uns vielleicht welche dabei, die du empfehlen kannst?

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      1. Bücherphilosophin

        Hörbücher sind am besten für längere Wartezeiten, Zug oder Arzt – aber nur wenn man weiß wann man aufgerufen wird, bzw. aussteigen muss 😉 Und wenn man sich drauf konzentrieren kann, ist das Umstellen gar nicht schwer und der Mp3 Player liegt leicht in der Hand.

        Wenn Du nach Kurzgeschichten suchst ist die Webseite des Barcelona Review unschlagbar und vor allem gratis, dafür aber auf Englisch.
        Im Sommer erst habe ich ein Buch gelesen von Rachida Lamrabet ,als Taschenbuch bei btb, „Über die Liebe und den Hass“. Eine Sammlung von Geschichten mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit, die mich sehr berührt/erschüttert/beeindruckt hat.

        LG, Katarina 🙂

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  11. lesesilly

    Liebe Klappentexterin,
    es ist das Buch „Himmel und Hölle“ mit diversen Erzählungen in der praktischen kleinen Fischer-Ausgabe. Aber wie schon gesagt, von dem Cover kann man kaum noch etwas erkennen. Welches ist denn Dein Lieblingsbuch von Alice Munro?

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    1. Klappentexterin Autor

      Liebe lesesilly, diese kleinen Fischer-Ausgaben liebe ich. Die passen so wunderbar in die Tasche. Hast du kürzlich gesehen, dass die eine Erzählung („Der Bär kletterte über den Berg“) aus diesem Munro-Buch im Fernsehen lief? Ganz eindrucksvoll! Ich habe kein Lieblingsbuch, weil mir alle gefallen und ich längst noch nicht jedes Buch gelesen habe. Besonders gefallen hat mir aber „Tanz der seligen Geister“. Die Ausgabe vom Dörlemann-Verlag ist einfach zu schön anzusehen. Und du? Hast du eins?

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  12. lesesilly

    Nein, ein Lieblingsbuch habe ich nicht, aber kenne bisher ja auch nur ein paar Erzählungen aus „Himmel und Hölle“ und „Zu viel Glück“, welches bei mir auf dem Nachttisch liegt. Die Fernsehsendung habe ich leider verpasst. Auf welchem Sender lief das denn?

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    1. Klappentexterin Autor

      „Zu viel Glück“ habe ich auch noch vor mir, wobei ich einen Teil der Erzählungen schon gelesen habe. Ich glaube, der Film lief auf 3sat. Vielleicht gibt es ihn auch auf DVD?

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  13. catbooks

    Das geht mir ganz genauso! 😉
    Nach dem es mir schon öfter mal so gegangen ist, dass ich es zu Hause hab liegen lassen, obwohl ich es gut hätte gebrauche können, muss es einfach immer mit! ❤
    Liebe Grüße
    Anne

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    1. Klappentexterin Autor

      Liebe Anne,
      ja, das kann ich so was von nachvollziehen. Einmal das Buch nicht dabei und schwupp schlägt die Warteschlange zu. ; )

      Viele Grüße und einen guten Rutsch,
      Klappentexterin

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