Happy Birthday, lieber Diogenes Verlag!

Der Diogenes Verlag wird dieses Jahr 60 – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Da möchte ich mich in die Reihe der Gratulanten stellen und meine Glückwünsche aussprechen. Ich werfe Buchstabenkonfetti, verneige mich hochachtungsvoll und möchte mich auf diesem Wege bei dem Verlag bedanken, für all die schönen Bücher und die Welten, in die ich tauchen durfte.

Der Diogenes Verlag hat wunderbare Werke publiziert, die für mich in der Masse stets hervorstechen. Ob die besonders gestalteten Cover oder die literarischen Inhalte. Wen habe nicht alles entdecken dürfen, zuletzt den einzigartigen John Irving, lange schon begeistert mich Carson McCullers. Genauso erwähnenswert ist der talentierte Schriftstellernachwuchs wie Benedict Wells, Astrid Rosenfeld, Adam Davies, Joey Goebel oder all die anderen Perlen: Dashiell Hammett, Patricia Highsmith, Amélie Nothomb, Russell H. Greenan, Yael Hedaya, Philippe Djian, Ingrid Noll, Banana Yoshimoto, Miranda July, Doris Dörrie, Tomi Ungerer, Anthony McCarten und Bernhard Schlink, um nur eine Auswahl zu nennen.

Vor allem mit Bernhard Schlink verbindet mich eine besondere Begebenheit. Er ist es, der mich seinerzeit zum Verlag geführt hat. Vor vielen Jahren fand ich seinen Roman „Der Vorleser“ im kalten Hausflur eines Wohnhauses auf dem Boden. Damals trug ich neben der Schule Zeitungen aus, um mein Taschengeld aufzubessern und da lag das Buch zwischen Altpapier. Das konnte mein Bücherherz nicht mit ansehen. So war es selbstverständlich, dass ich dieses Buch retten musste. In diesem Moment verliebte ich mich in den Verlag.

Kürzlich sagte mir eine Bekannte, die nicht im Buchhandel arbeitet: „Die Bücher aus dem Verlag mit den weißen Büchern sind ganz anders.“ Das trifft es auf den Punkt. Der Verlag steht für das Besondere und Qualität. In diesem Sinne: Chapeau, Chapeau, lieber Diogenes Verlag! Und weiter so!

Hochachtungsvoll verneigend,

Klappentexterin

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8 Gedanken zu “Happy Birthday, lieber Diogenes Verlag!

  1. Ein schöner Geburtstagsgruß ist das, liebe Klappentexterin : ) Früher, als Jugendliche, habe ich so gut wie nie auf den Verlag geachtet, nur auf die Autoren. Aber die Bücher des Diogenes Verlags sind mir sogar damals schon aufgefallen, weil sie sich in ihrer Aufmachung so wohltuend von vielen anderen abheben. Im Laufe der Jahre habe ich mich dann immer mehr auch für die Macher der Bücher interessiert und dabei auch einige Favoriten für mich entdeckt. Doch im Taschenbuch-Bereich finde ich die Diogenes-Bücher nach wie vor besonders gelungen.

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  2. Ich schliesse mich den Glückwünschen aus Zürich an. Ich bin froh, dass es diesen wunderbaren Verlag gibt und wenn ich noch einige weitere Autoren nennen darf: Andrea De Carlo oder die wunderbaren Klassiker von William Faulkner, William Somerset Maugham oder aktuell jetzt wieder Katherine Mansfield. Früher waren die Diogenes-Bücher schwarz/gelb, einmal sogar rot und blau. Am besten gefallen sie mir im weissen Einband, zeitlos klassisch. Und das Diogenes-Magazin ist für mich einsame Spitze. Gerne habe ich den gestrigen verregneten Sonntag mit der neuesten Ausgabe verbracht.

    Danke für deinen schönen Beitrag 🙂

    LG buechermaniac

    P.S.: Ich habe auch viele Jahre Zeitungen ausgetragen, aber einen literarischen Fund im Altpapier habe ich nie gemacht 😉

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  3. Hach, ist das schön, durch eure Begeisterungsworte zu tanzen! Magst du mir deine Favoriten verraten, liebe Petra? Da bin ich zu neugierig! Ja, liebe buechermaniac, da hatte ich verdammt viel Glück bei diesem sonst eher so langeweiligen Job! Andrea De Carlo gehört zu den Diogenes-Autoren, die ich noch kennenlernen möchte. Welches kannst du mir empfehlen? Ja, literaturen, Joey Goebel ist wirklich großartig! „Freaks“ hat mir am meisten gefallen. Und dir?

    Herzlichst und fröhlich tanzend,
    eure Klappentexterin

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    1. Ich würde dir durchaus noch heute seinen ersten Roman „Creamtrain“ empfehlen, in dem der Autor seinen Aufenthalt in L.A. verarbeitet hat oder dann „Wenn der Wind dreht“.

      Weiterhin viel Spass beim Entdecken von Diogenes-Autoren 🙂

      LG buechermaniac

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      1. Hach, „Vincent“ – dies ist das einzige Buch, das ich von Joey Goebel noch nicht gelesen habe. Schön, dass du es ansprichst und mich noch einmal darauf hinweist. Lieben Dank auch dir, liebe buechermaniac, für deine persönliche Empfehlung! Ich sehe, es gibt noch viele wunderbare Diogenes- Bücher zu entdecken. Welch‘ Freude!

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