Wenn ein geliebtes Buch zu Ende ist…

Ja, so ist es wohl, wenn man ein geliebtes Buch beendet hat. Wehmut steigt aus den Tiefen des Herzens, weil man traurig darüber ist, dass es nun zu Ende ist. Gleichzeitig ist man dankbar für die schönen Lesemomente, die man mit diesem Buch erleben durfte. Es ist, als würde man eine gute Freundin oder einen guten Freund nach einem wunderbaren Wochenende verabschieden. Man lächelt dieses besondere Lächeln und ist für gewisse Augenblicke ganz woanders, weit weg und doch so nah im Herzen. Ja, so ist es wohl, wenn man ein geliebtes Buch beendet hat.

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29 Gedanken zu “Wenn ein geliebtes Buch zu Ende ist…

  1. Liebe Klappentexterin,

    was für schöne Gedanken, die ich so oder so ähnlich schon sehr häufig nach Büchern empfunden habe.
    Spontan musste ich an ein Zitat aus dem Fänger im Roggen denken, das mir irgendwie so lose im Kopf geblieben ist – irgendwie hat es mir gut gefallen.

    „What really knocks me out is a book that, when you’re all done reading it, you wish the author that wrote it was a terrific friend of yours and you could call him up on the phone whenever you felt like it.“

    Liebe Grüße
    Mara

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  2. Liebe Klappentexterin,

    wenn man ein schönes Buch beendet hat, schwingt es bei mir noch lange nach. Im Kopf gehe ich dann gerne noch ab und zu an einige Stellen des Buches zurück. Es ist schon erstaunlich, was ein Buch im Kopf bewirken kann.

    LG
    Annegret

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    1. Liebe Annegret,
      das stimmt. Es ist ja nicht so, dass wir wenige Bücher haben und lesen, aber manche stechen dann doch besonders hervor und hinterlassen in unseren Herzen einen Stempelabdruck. LG, Klappentexterin

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  3. Liebe Klappentexterin,

    wunderschöne Beschreibung eines wunderschönen Gefühls.

    Ich ertappe mich immer dabei, dass ich die letzten Seite langsamer werde im Lesen, als würder der schöne Abschied sich schon ankündigen und ich will ihn nur noch herauszögern.

    LG Martini

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    1. Liebe Martini,
      ich danke dir für deinen Besuch und deinen Gruß! Ja, das Hinauszögern kenne ich und liebe es genauso wie das Warmlesen eines neuen Buches. Beide gehören zusammen, wobei mir bei manchen Werken der Abschied besonders schwerfällt. LG, Klappentexterin

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  4. Ja, liebe Klappentexterin, so geht es uns häufig! Was auch immer wieder dazu führt, weitere Werke des Autors oder der Autorin lesen zu wollen. Wenn man Glück hat, gibt es auch welche.
    Andere kann man vielleicht gar nicht mehr los lassen: nach meinem ersten Lesen von Arundhati Roys „Der Gott der kleinen Dinge“ war klar, dass ich es noch einmal von vorne beginnen musste. Und das wird vermutlich irgendwann noch einmal der Fall sein … 😉
    Danke Dir für Deine Gedanken.
    mb

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  5. Ja, das ist schon manchmal wirklich ein blödes Gefühl, ein gutes Buch zu beenden. Ich werde auch sehr oft schwermütig und sentimental.Aber das Gute ist ja, dass man die Bücher immer und immer wieder lesen kann. 🙂

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    1. Wie wahr, wie wahr! Aber ich lese Bücher in der Regel kein zweites Mal, du? Nun, was bleibt, ist in jedem Fall das besondere Gefühl, wenn man das geliebte Buch irgendwo wiedersieht oder aus dem eigenen Regal herauszieht. LG, Klappentexterin

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      1. Ganz besondere Bücher lese ich auch ein zweites Mal. Ich habe das große Glück, den Inhalt von Büchern schnell zu vergessen. Meist sind es nur Schlüsselszenen, die mir in Erinnerung bleiben. Und da freue ich mich beim zweiten Lesen auf’s Wiederentdecken. Aber es sind wirklich nur wenige Bücher, die ich zwei mal oder sogar mehrmals gelesen habe.

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      2. Es gibt manche Bücher, bei denen ich wirklich einiges Neues entdecke. Das war zum Beispiel bei der Harry Potter-Reihe so. Bei anderen Büchern intensiviert sich die Liebe zu ihnen mt jedem neuen Lesen, zum Beispiel bei den Büchern von Paullina Simons, meiner absoluten Lieblingsautorin, ist das der Fall.

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  6. Ich finde, wenn man von Herzen betrübt ist, weil hinter der letzten Seite nicht noch mehr kommen, die einem mehr Zeit mit den Protagonisten schenken – erst dann war es ein wirklich gutes Buch. Meistens brauche ich dann wirklich eine Pause und gebe dem Buch den Raum, noch ein bisschen in meinen Gedanken nachzuhallen. Oder ich lese markierte Stellen nochmals und tauche so wieder in die Seiten ein. Leider kann man ein Buch nicht nochmal zum ersten Mal lesen…

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    1. Der Owen war unglaublich, vor allem am Ende diese beiden Sätze, diese Auflösung. Ingesamt war es natürlich wieder ein beeindruckendes Stück Literatur aus dem Hause Irvings. Ich freue mich auf weitere!

      Viele Grüße
      Klappentexterin

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  7. Das schöne an einem Buch ist ja, dass wenn es erst einmal im Regal steht, es immer wieder hervor geholt werden kann, wenn man sich nach seiner Geschichte sehnt 🙂

    LG, Katarina 🙂

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  8. Ach liebe Klappentexterin, was habe ich Owen Meany geliebt. Ich habe mich auf der letzten Seite vor John Irving verneigt (diese Auflösung!) und kann mich sogar heute noch an diesen Moment der tiefsten Zufriedenheit erinnern, obwohl er über 10 Jahre zurückliegt. Insofern: Er bleibt dann doch für immer, manchmal, dieser Augenblick, wenn ein geliebtes Buch zu Ende ist.

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    1. Ja, liebe Mariki, die letzte Seite, die letzten Sätze! Noch nie hatte ich so ein Erlebnis und es ist eine große schriftstellerische Meisterleistung, was er uns vor die Augen legt! Ich habe erst kürzlich mit einem Freund darüber gesprochen (der mich vor Beginn schon auf die zwei Sätze hingewiesen hat, ohne ins Detail zu gehen) und wir haben uns verneigt, lautstark und lachend, staunend.

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      1. Man kann sich auch wirklich nur verneigen. Mich hat Irving damals stark geprägt, ich war ja erst 17 oder so. Und dachte nur: Ja. So muss Literatur, so muss ein Buch sein, damit ich es liebe.

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      2. Mit 17 Jahren hätte ich Irving auch gern getroffen, doch leider sollte sich unsere Begegnung um ein paar Jahre verschieben. Was bin ich froh, dass ich diesen Autor für mich entdeckt habe! Yes, that’s love, big book-love!

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  9. Liebe Klappentexterin,

    was für schöne Worte!

    Oft geht es mir so, dass ich mit einem leisen Seufzer das Buch zusammenklappe. Gern streichle ich noch einmal über das Cover und lasse die Geschichte, und/ oder auch das Ende der Geschichte Revue passieren.

    Sonnige Grüße aus Dresden,
    Julia

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    1. Ja, liebe Julia, und bei manchen Büchern ist der Seufzer bestimmt lauter als bei anderen, oder? Der Abschied von einem Buch ist beglückend und komisch zugleich, vor allem dann, wenn es einen so begeistert hat. Ich danke dir für deinen Besuch und sende sonnige Grüße zurück nach Dresden, denn heute scheint auch in Berlin die Sonne.

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      1. Da hast du recht. Öfter kam es auch schon vor, dass ein kleines Tränchen die Wange herab rollte. Aber so soll es auch sein – wenn mich das Buch nicht emotional berührt, dann lohnt es sich für mich nicht es zu weiterzulesen, bzw. zu beenden.

        Ich wünsche uns viele weitere Bücher, bei denen wir die letzte Seite mit einem Seufzer herumschlagen 🙂

        Julia

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