Die Ruhe nach dem Sturm.

Zugegeben: Die letzten Wochen waren recht turbulent und ich kam nicht immer zum Durchatmen. So verspüre ich seit einigen Tagen eine große Lust nach…

… ZEIT …

*Illustration aus: „Zeit schenken“ von Silke Leffler. Annette Betz Verlag.

Irgendwie habe ich in dem ganzen schnellen Strudel einige Dinge liegengelassen oder ein bisschen vernachlässigt, die mir ebenso wichtig sind wie mein Blog.

Ich denke da an meine wunderbaren FREUNDE…

*Illustration aus: Peanuts Official 2009 Calender. Charles M. Schulz. TeNeues.

… oder an meine andere große Leidenschaft: das SCHWIMMEN.

Aber auch mein geliebtes THEATER möchte ich mal wieder von innen sehen:

Und wer ruft mich noch? Stimmt ja, die vielen, vielen, großartigen BÜCHER:

Weil man Sehnsüchten und Herzensrufen bekanntlich folgen sollte, werde ich dies ab heute tun. Am kommenden Sonntag kehre ich aus meiner Pause mit einer Rezension zu einem guten Buch zurück. Bis dahin verweise ich auf meine mir wohlgesonnenen Nachbarn:

Ada Mitsou liest…
aus.gelesen
Ailis‘ Leseturm
Bücherstadt
Crime Time
BlauRaum
LeseLustFrust
Libromanie
Literaturkosmos
Syn-ästhetisch
Vielleichtsagerin
Wortlandschaften

und natürlich auch auf die anderen Blogs aus meiner Linkliste.

Herzlichst,

eure Klappentexterin

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15 Gedanken zu “Die Ruhe nach dem Sturm.

  1. Ich wünsche Dir eine wunderschöne Zeit, liebe Klappentexterin! Mit vielen neuen Eindrücken, schönen Erlebnissen und einer Menger Erinnerungen, auf die Du später zurückgreifen kannst!

    Liebe Grüße
    Ailis

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  2. Genau! Ein paar wunderschöne Tage mit atemreichen Momenten und besinnlichen und anregenden Eindrücken. Das wünsche ich dir. Und wenn ich das Theatertreffen nicht seit drei Jahren boykottieren würde, würde ich da glatt mal mir dir hingehen wollen. Aber vielleicht gehen wir mal zusammen ins Theater, wenn es mich gen Hauptstadt zieht? Doch jetzt: atmen. Einfach mal atmen.

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    1. Auch dir danke ich! Warum boykottierst du das Theatertreffen? In jedem Fall würde ich gerne mit dir ins Theater gehen, wenn du mal in der schönsten Stadt der Republik bist. Sag rechtzeitig Bescheid, ja? Theater hat Berlin – wie du weißt – jede Menge! Nun aber atmen.

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      1. Und wenn du aus der Frühlingsfrische zurück bist, kannst du folgende Erklärung lesen: Das Theatertreffen wird seit Jahren vom willkürlichen Willen der „Theater heute“ beherrscht. Also von Franz Wille, der ja auch der Jury-Diktator der Festspiele ist. Immer wieder die monotone Rechnung. Fünf Klassiker (wobei natürlich niemals ein Tschechow fehlen darf!) und fünf nicht mehr ganz so junge, dafür aber garantiert Wilde. Da ist man sich dann auch nicht zu schade, den Schlingensief ins Rennen zu schicken, weil der post mortem ja noch viel erfolgreicher ist. Eine Retrospektive hätte da meiner Meinung nach gereicht.
        Aber wer gleich zwei Inszenierungen von Herbert Fritsch nominiert, der hat den realen Theaterbezug eh komplett verloren. Dessen „Nora“ habe ich in Oberhausen gesehen – und musste nach der Vorstellung kotzen, weil da ein herrlicher Ibsen mit lauter grell-bunten Knalleffekten verschandelt und maniriert veralbert wurde. Viel schlimmer waren da aber noch Hebbels „Nibelungen“ in Bremen. Zum Glück nicht eingeladen. Das war übrigens der böseste Verriss, den ich bis dato geschrieben habe. Cheffe hat daran absolut nichts geändert, sodass ich derart durchs Feuilleton ätzen konnte, dass mich selbst Perlentaucher und Spiegel online zitierten, was aber eher eine fragwürdige Ehre ist.
        Aber im Ernst jetzt: Das Theatertreffen ist ein Festival, das totes Theater zeigt, denn es ist ein Theater, das derart verkopft und verweichlicht ist, dass es nur noch die Hirnwichser und die Selbstverliebten anlocken kann. Dort feiert sich ein kleiner Teil der riesigen Szene inzestuös selbst. Ein wahrer Totentanz.
        Viel besser hat das aber der Schauspieler und Regisseur Peter Kern ausgedrückt – natürlich im Feuilleton meines Vertrauens: http://www.faz.net/-01tijt
        So, aber jetzt wünsche ich dir von Herzen, dass die Beier den Wortteppich der Jelinek gelungen in Szene setzen konnte. Diese Inszenierung habe ich selbst nämlich noch nicht gesehen, da ich seit „Bambiland“ eine kleine Jelinek-Phobie habe. 😉

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    2. Oje, da stürmt es ja mächtig! Dennoch danke ich dir für deine offene Meinung zum Theatertreffen. Dieser große Apparat war mir gar nicht bewusst. Wieder einmal erschreckt es mich, dass selbst eine Norm – so will ich das mal nennen – nicht vorm freien Theater Halt macht.

      Tot kommt es mir gar nicht vor, eher ungewöhnlich und aufregend, wenn ich es einfach mal als Besucherin betrachte und meine Erfahrungen mit einbeziehe. Nun, wir gehen auch nur hin, wenn wirklich interessante Stücke dabei sind. Vor einigen Jahren war es die Ibsen-Vorstellung mit Fritzi Haberlandt. Das war schon beeindruckend. Ich bin gespannt auf die Inszenierung heute Abend. Laut und gewaltig soll es werden. Ich werde dir davon berichten und ein bisschen an dich denken.

      Liebe Grüße,
      Klappentexterin

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      1. Nur weil ich den Apparat an sich verurteile, heißt das ja noch lange nicht, dass alle Inszenierungen oder Ideen schlecht sein müssen. 😉 Mich stört eben, dass da seit Jahren eine gewisse Oberflächlichkeit propagiert und mit optischen Effekten aufgehübscht wird. Meistens gehen die Inszenierungen am eigentlichen Kern des Stücks vorbei – und das gewollt. Das ist so unendlich traurig. Wenn der Fritsch zum Beispiel sagt, dass er eigentlich gar keinen Bock hatte, Ibsens „Nora“ zu machen und dass er sein Publikum gern „verarscht“ (Orginalzitat), dann blutet mir eben einfach nur das Herz.
        Aber ich freue mich schon sehr auf deine Jelinek-Eindrücke, liebe Klappentexterin!

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    3. Es gibt ja wie immer zwei Seiten der Medaille. Gutes wie Schlechtes. Bei der besuchten Ibsen-Inszenierung gab es so gut wie keine optischen Effekte. Nur das Stück und die Schauspieler. Das war für mich eine neue Erfahrung.
      Die Äußerung von Fritsch ist respektlos und verdreht einem das Herz. Bin ich froh, dass ich für die Vorstellung keine Karten habe. Ja, ich werde dir berichten, wie es war.

      Liebe Grüße,
      Klappentexterin

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  3. Zeit ist Zeit.
    Ist Einheit für Gemütlichkeit.
    Wäre Gemütlichkeit
    dreitausendsechshundert
    Sekunden in Zeit,
    für wie viel Gemütlichkeit
    bliebe dann Zeit?

    Zeit plus Zeit ist mehr Zeit.
    Brot plus Zeit ist Brotzeit.
    Zeit mal Zeit ist Mahlzeit.

    Der Maikäfer dreht
    um den Tisch eine Runde,
    Du weißt nicht das Jahr,
    Du kennst nicht die Stunde.

    Die Kastanie im Biergarten blüht,
    freue Dich,
    Du bist auf erdbebensicherem Gebiet.

    Das ist die Wurzel aus Zeit.
    Das ist per Saldo – Gemütlichkeit.

    (Gerhard Polt als Ernst Held in „Herr Ober!“)

    Dann wünsch ich Dir viel Zeit für Gemütlichkeit mit Freunden, für Hobbies und Bücher. „Schlafanstalt für Traumgestörte“ hat schon des Titels wegen mein Interesse geweckt.
    Viele Grüße und bis bald!

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    1. Was für ein schönes Gedicht! Hab vielen Dank dafür! Ich habe mich köstlich amüsiert. Die „Schlafanstalt für Traumgestörte“ darfst du dir gern vormerken, ach solltest du unbedingt. Ich habe das Buch noch nicht ganz durch, bin aber durch und durch entzückt von dieser jungen Autorin.

      Viele Grüße zum Wochenende,
      Klappentexterin

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  4. Jetzt hast du mir aber einen ordentlichen Schrecken eingejagt! 😉 Bis Sonntag halte ich aber durch. Und die Pausenzeit sei dir von Herzen gegönnt.

    Liebe Grüße und ein paar wundervolle, ruhige Tage wünsche ich dir,
    Nina

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    1. Das wollte ich nicht, liebe Nina. Nun treibt mich die Sehnsucht ein bisschen früher zurück in die Blogosphäre. Freue mich auf das Wiederlesen, danke nachträglich für deine Grüße.

      Herzlichst,
      Klappentexterin

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